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Dr. Omid Zamani 
Rheuma Zentrum Favoriten
Facharzt für Innere Medizin,
Rheumatologie und Osteologie

Aktuelles aus der  Rheumaordination

Seniorenmesse
13.November. - 16.November 2008

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Auszug aus "Entzündete Gelenke"
Gelenksentzündungen sind äußerst schmerzhaft und führen - wenn sie chronisch werden - oft zu irreversibler Zerstörung und Bewegungseinschränkung. Bei richtiger und frühzeitiger Therapie lassen sich die Symptome jedoch erfolgreich eindämmen.
Gelenkentzündungen, werden, in der Medizin als Arthritis bezeichnet. Betrifft die Entzündung nur ein Gelenk, so spricht man von einer Mondarthritis, eine Obligoarthritis betrifft wenige Gelenke, der Befall fast aller Gelenke wird als Polyarthritis bezeichnet.
Die Entzündung geht meist mit Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und/oder Bewegungseinschränkungen betroffener Gelenkes einher. Werr c; t -
Erkrankung chronisch wird, kommt es häufig zur Zerstörung von Gelenksbestandteilen. , Fehlstellungen und Bewegungseinschränkung.
Rheumatoide Arthritis
Die häufigste Form der Gelenksentzündung ist die rheumatoide Arthritis. Da
bei handelt es sich um eine chronisch entzündliche, oft in Schüben verlaufende Erkrankung des Binde, Stütz und Muskelgewebes. Typische Symptome sind u. a. Morgensteifigkeit der Gelenke, Schwellungen der Hand, Fingergrund und -mittelgelenke sowie weiche Rheumaknötchen unter der Haut. Im Spätstadium zeigt sich oft eine starke Deformation und Zerstörung der Gelenke. Die Ursache der rheumatoiden Gelenksentzündung ist noch nicht vollständig geklärt. Nachgewiesen ist eine genetische
Disposition, zudem müssen aber auch bestimmte auslösende Faktoren wie etwa virale Infekte oder Stoffwechselstörungen vorhanden sein. Bei etwa 70 bis 80 Prozent der Rheumapatenten lässt sich auch der sogenannte Rheumafaktor nachweisen - dies ist ein Antikörper, der gegen körpereigene Antikörper gerichtet ist.
Behandlung: So früh wie möglich Eine ursächliche Therapie der rheuma. toiden Gelenksentzündung ist bisher leider nicht möglich, die Symptome der Krankheit lassen sich aber bei frühzeitiger und richtiger Therapieerfolgreich eindämmen. Ein wichtiger Ansatz dabei ist die Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika, welche die Freisetzung von körpereigenen Entzündungsbotenstoffen hemmen und so die Schmerzen mindern.

Oft sind diese Medikamente allerdings nicht ausreichend, und es müssen zusätzlich sogenannte Basistherapeutika eingesetzt werden, die über längere Zeit, oft sogar auf Dauer, einzunehmen sind. Im akuten Schub erweis
sen sich Kortisonpräparate häufig als sehr wirkungsvoll, und in schweren Fällen wird die Injektion von Kortisonpräparaten oder rac: cakt ver Substanzen in das betroffene Gelenks zur Hemmung der Entzündung angewendet. In jüngster Zeit hat sich auch die neue Substanzgruppe der TNF.alpha.Blocker, welche auf die Blockade des bei rheumatischen Erkrankungen wichtigen Schlüsselproteins Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF.alpha) zielen, als erfolgreich erwiesen.
Weitere, gute Behandlungsansätze bietet die physikalische Therapie: Kälteanwendungen, Ergotherapie, Elektrotherapie und Bewegungsbäder sind nur einige der vielen Möglichkeiten, die betroffenen Patienten Linderung verschaffen können.

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